Popcorn selber machen mit welchem Öl?

Popcorn selber machen mit welchem Öl?

Popcorn selber machen mit welchem Öl?

Welches Öl – Egal, welche Zubereitungsart man zum Herstellen von Popcorn auch verwendet – Popcornmaschine, Topf, Pfanne oder Mikrowelle – eines wird immer gebraucht: Öl. Ausgesprochenes Popcornöl wird in vielen Online Shops angeboten, aber auch in den Lebensmittelläden. Es handelt sich hierbei meist um ein pflanzliches Öl, das für höhere Temperaturen geeignet ist.

Das Öl zum Popcorn selber machen die Hitze von 200 Grad Celsius aushalten können – denn ab 180 Grad Celsius auf dem Herd fangen nämlich die Maiskörner (Puffmais)  an zu poppen.

Nicht jedes Öl ist geeignet

Nicht jedes Öl schafft diese hohen Temperaturen – manche Sorten verbrennen und bilden unangenehme Eigenschaften wie beispielsweise gibt es einen bitteren Geschmack bei der Verwendung mit Rapsöl. Beim Einkauf sollte darauf geachtet werden, welches Temperaturgrad auf der Ölflasche angegeben ist.

Es ist nicht ganz einfach den Überblick über die vielen verschiedenen Qualitäten bei den angebotenen Ölen zu behalten: Rapsöl, Sonnenblumenöl, Olivenöl, raffiniert, kaltgepresst oder nativ. Speiseöle können in der Küche nicht für alles verwendet werden und sie sind entweder kaltgepresst oder raffiniert.

Kaltgepresst oder nativ – Wenn Früchte, Kerne oder Samen ohne Zufuhr von Wärme ausgepresst werden, dann bedeutet das für die Öle, dass sie „nativ“ oder „kaltgepresst“ und hochwertigste Qualität haben. Durch die schonende Gewinnung von Öl bleiben die Vitamine, die als gesundheitsfördernden ungesättigten Fettsäuren (Omega-3) sowie die Geschmacksstoffe erhalten. Dadurch entfalten diese Art von Speiseöle ihr natürliches und typisches Aroma.

Raffiniert – Eine höhere Ausbeutung von Pflanzen & Co gewinnt man mit der Warmpressung und einem Trennverfahren mit Lösungsmitteln. Das mit diesem Verfahren gewonnene Speiseöl wird „raffiniert“ genannt und muss im Anschluss von etwaigen Begleitstoffen gesäubert bzw. getrennt werden. Das Verfahren zerstört aber auch Nähr- und Vitaminstoffe sowie das Aroma und den Geschmack. Raffinierte Öle sind fast geschmacksneutral, haben aber einen Vorteil: Sie lassen sich sehr hoch erhitzen und machen sich in der Küche untersetzbar, weil man sie für alles verwenden kann..

Nachteile kaltgepresst – Die nativen Öle verfügen nur über eine sehr geringe Hitzestabilität. Fängt das Öl an zu rauchen, kann es passieren, dass sich gesundheitsschädliche Substanzen freisetzen. Und beim Backen oder Braten ist es äußerst ratsam keine kaltgepressten Speiseöle zu verwenden, denn man nimmt sie eigentlich nur zum Verfeinern.

Popcorn selber machen wie im Kino!

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